Hans Herbertz

Gedanken zum Weltwassertag

von Hans Herbertz (Dipl. Geologe und aktives Mitglied im Wasserforschungs-Verein Quellen des Lebens e.V.)

Dem flüchtig Wahrnehmenden wird ein Weltwassertag ein paar Sekunden seiner Gedanken abtrotzen. Wer sich näher mit dem Thema auseinandersetzt, stößt vor zum Kern des Lebens.

Das biologische Leben des Planeten Erde - Fauna und Flora - wird durch die Anwesenheit von Wasser erst möglich. Pflanzen, Tiere und Menschen brauchen Wasser. Unser Klima wird durch Wasser geregelt. Jegliche Art von Schöpfung ist nur mit Wasser vorstellbar.

In der Geschichte des Menschen war die Koexistenz von Mensch und Natur lange Zeit ungefährdet. Die technisch-soziale Entwicklung, der Anstieg der Weltbevölkerung, Auswirkungen der Atomkraft und die schamlose Nutzung von Wasser zur "Entsorgung" von Müll haben in den letzten 100 Jahren Spuren hinterlassen, die sich in ihrer Dimension vielleicht schon mit Naturkatastrophen vergleichen lassen. Wir erinnern uns an die globalen Auswirkungen des Ausbruchs des Eyjafjallajökull in 2010 oder an den Hurrikan Katrina. Wo ist der Unterschied zur Explosion der Deep Water Horizon 2010, zu Hydraulic Fracturing ("Fracking") oder zum Nanoplastik im Meer und Speisefisch?

BP hat für die Folgekosten der Ölkatastrophe der Deep Water Horizon (bis 2012) 38,1 Mrd. Dollar an Rückstellungen gebildet - zusätzlich 4,5 Mrd.  Dollar Strafe. Für den Rückversicherer Munich Re war 2017 ein Rekordjahr an Naturkatastrophen. Es trafen eine Schadenshöhe von 135 Mrd. Dollar mit einer "überaus attraktiven Dividende" zusammen (Bilanzpressekonferenz vom 15.3.2018 und Finanzen.net).

Wasser ist die einzige chemische Verbindung, die in der Natur in allen Aggregatzuständen fest - flüssig - gasförmig gleichzeitig vorkommt. Wasser hat auch anormale Eigenschaften. Am bekanntesten ist die Anomalie der Dichte, die dazu führt, dass Wasser bei 1°C und 7°C das gleiche Volumen einnimmt.

Dennoch: Es ist ein Geheimnis, was hinter dem Wesen des Wassers steckt. Wer bereit ist, kann ihm nahe kommen. In Lourdes, am Ganges und an vielen anderen Orten.

Wasser nimmt Informationen auf, es gibt sie weiter. Stammen daher die Heilkräfte eines guten Wassers?

Seine Gestaltungskräfte wie Strömungsbilder, Kristallbilder oder Trockenbilder lassen feinste Unterschiede zur Abbildung kommen. Diese noch junge Forschung eröffnet völlig neue Aspekte. Es geht um "Liebe und Dankbarkeit - Der universelle Lebenscode" (Buchtitel von Masaru Emoto, 2010).

Im Jahr 2010 erklärten die Vereinten Nationen den Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitärer Grundversorgung zu einem Menschenrecht.

Im Jahr 2018 ist es nicht gut bestellt um unser Lebenselixier.

Die Verantwortung liegt bei uns.

 

Machen Sie mit in unserem Wasserforschungs-Verein Quellen des Lebens. Gemeinsam für gesundes Wasser! Übrigens, wir arbeiten interdisziplinär. Übersetzt heisst dies: Jeder kann sich einbringen!
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Vita Hans Herbertz:

  • 1954 - Geboren in Duisburg
  • 1974 - Abitur an der Freien Waldorfschule Schloss Hamborn
  • bis 1984 - Abschluss als Diplom-Geologe an der Ruhr Universität Bochum: Vertiefung in Tektonik, Hydrogeologie, Geotechnik und Geophysik
  • 1984 bis 2003 - Leica Mikrosysteme Vertrieb: Vertrieb und Anwendungsberatung für Mikroskopie, Mikrotomie und digitale Bildarchivierung
  • 2003 - Key accounting im Bereich Medizin, Biologie, Restaurierung Schwerpunkt: Universitäten und Museen
  • 2003 bis 2006 - Mitarbeit in der Petra Dominke Gesundheitsapotheke (Ehefrau) und Sanitätshaus Dominke
  • Ab 2013 - Empfehlungsmarketing, Vitalstoffberatung – und Potentialberatung mit Life Plus
  • Ab 2015 - Aufbau einer Dunkelfeld-Mikroskopierstation für Wassertropfen

Verheiratet, 2 Kinder
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